Ethernet im explosionsgefährdeten Bereich
Das Bild unten zeigt die Struktur einer Anlage im Ex-Bereich, bei der die Bedienung vor Ort oder von der Zentrale aus erfolgen kann. Die Ethernetverbindung ist in erhöhter Sicherheit ausgeführt, während die Feldsignale eigensicher angeschlossen werden.
Neben der erhöhten Sicherheit kommt auch die optische Eigensicherheit „op is“ nach IEC60079-28 zur Anwendung. Während die Kupferleitungen sich für den Nahbereich bis 100 m eignen, decken die LWL-Verbindungen Entfernungen bis 2 km oder mehr ab.
Ethernet Remote I/O nutzt vorhandene, betriebsbewährte I/O Module, die alle für die Prozessinstrumentierung erforderlichen Funktionalitäten an das Industrial Ethernet ankoppeln.
Ethernet Remote I/O ermöglichen die Kombination analoger und binärer Signale im selben Slave. Sie unterstützten NAMUR oder Schaltsignale und Magnetventilausgänge sowie Temperatureingänge oder die Speisung von 2 oder 4-Leiter Transmittern, Proportionalventilen und Positionern.
Eine Wartung ohne Heißarbeitserlaubnis ist hier wie bei den bisher bekannten Remote I/O Systemen problemlos möglich, da der Busverkehr durch den Austausch von Modulen nicht beeinträchtigt oder gar gefährdet wird.
Beispiel für die Bedienung in Zone 1 mit Ethernet Remote I/O