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Einsparpotenziale auf den Punkt gebracht: Das innovative H-System

Das innovative H-System

Interfacetechnik auf Termination-Board-Technologie steht für einfache Planung und kurze Inbetriebnahmezeiten. Gehäusebauformen von 12,5 mm für Single-Loop-Integrität und 18 mm für höchste Signaldichte garantieren Ihnen immer höchste Packungsdichte im Schaltschrank – das spart Platz und Kosten.

Bewährt und beliebt: Die Punkt-zu-Punkt-Verdrahtung

Nach wie vor ist die Punkt-zu-Punkt Verbindung in der konventionellen Signalverarbeitung die meist verbreitete Verdrahtungsart. Mittels grundlegender messtechnischer Kenntnisse unter Anwendung des Ohm'schen Gesetzes lassen sich Signalwege auf einfache Weise nachvollziehen. Das Interfacemodul als Trennebene zwischen eigensicheren Feldsignalen und dem Automatisierungssystem bietet Ihnen sicheren Aktionsradius auf etablierten Gebieten:
  • Ein reichhaltiges Produktportfolio an galvanisch getrennten Interfacemodulen gewährleistet präzise Signalverarbeitung.
  • Eine leichte Überprüfbarkeit der Signalwege, selbst im laufenden Betrieb, ist möglich.
  • Anlagenerweiterungen sind durch Fachpersonal, auch ohne spezialisierte Ingenieursleistung, plan- und umsetzbar.
  • Eigensicherheit ist, unter Verwendung vertrauter Darstellungen mittels Zertifikat für Feldgerät und Zertifikat für zugehöriges EX-i Interfacemodul, einfach nachzuweisen.
  • Für Nachweise von funktionaler Sicherheit genügt die Anwendung anerkannter Regeln unter Berücksichtigung der Hardware.

Was versteht man unter Single-Loop-Integrität?

Die Antwort ist denkbar einfach: Zwecks Anlagenverfügbarkeit ist jedem einzelnen Feldgerät eine einzelne Trennbarriere zugeordnet. Single-Loop-Integrität bedeutet im Falle eines Modulwechsels, dass nur der Signalkreis des einen zugehörigen Feldgerätes inaktiv ist.

Single-Loop-Integrität contra vielkanalige I/O-Karten?

Mit ihren einkanaligen Interfacemodulen steht die Single-Loop-Integrität exakt im Einklang zu vielkanaligen I/O-Karten der Steuerungsebene. Denn es ist bekannt und beabsichtigt, dass die einkanaligen Ex-Trennbausteine als "Firewall" für Feldsignale dienen, bevor diese dem Automatisierungssystem zur Steuerung der Prozesse zugeführt werden. Die Praxis hat gezeigt, dass sich im Servicefall der Modultausch selbst durch ungeübtes Fachpersonal erledigen lässt. Das Auswechseln der I/O-Karte einer Steuerung führt hingegen oftmals zu unbeabsichtigten Anlagenstillständen.

Das H-System: Flexibilität bei höchster Funktionalität

H-System
H-System
Die Termination Boards des H-Systems werden im sicheren Bereich oder in der Zone 2 schnell und einfach auf einer 35 mm DIN-Schiene montiert und dienen als Träger für die galvanisch getrennten Interfacemodule des H-Systems.

Zwei Klemmenpaare auf dem Termination Board führen die redundante Spannungsversorgung automatisch jedem Modul-Steckplatz zu, sodass die aufwendige, manuelle Einzelversorgung der Module entfällt. Zusätzliches Einsparpotenzial des H-Systems liegt in der Verwendung vorkonfektionierter Sammelkabel mit mehrpoligen Systemsteckern – sogenannten Systemkabeln. Diese vereinfachen das Engineering und reduzieren den Aufwand der fehlerbehafteten Einzelverdrahtung zum Automatisierungssystem. Nach Funktionsprüfung des Schaltschrankes können die Systemkabel für Transportzwecke mühelos entfernt werden. Am Bestimmungsort der Anlage werden die Systemkabel ebenso mühelos wieder zusammen gesteckt. Ihre Inbetriebnahmezeiten reduzieren sich somit deutlich.

Die Verdrahtung der eigensicheren Feldgeräte erfolgt auf blauen Klemmen am Termination Board. Entsprechend Ihren Betriebsanforderungen stehen Ihnen Termination Boards mit festen und abziehbaren Schraubklemmen, sowie Zugfederklemmen zur Verfügung – Sie haben die freie Wahl.

Bei nunmehr stehender Verdrahtung werden die Interfacemodule mühelos ohne Werkzeug gesteckt und arretiert. Im Servicefall kann der Signalkreis im laufenden Betrieb durch einfaches Ziehen des Interfacemoduls unterbrochen werden. Die Verdrahtung bleibt dabei stets unberührt.

Entsprechend den sicherheitstechnischen Anforderungen Ihrer Anlage und unter Berücksichtigung aller räumlichen Gegebenheiten erzielen Sie mit dem H-System auf Termination-Board-Technologie immer die höchste Packungsdichte im Schaltschrank. Sie wählen zwischen HiC-Boards in kompakter Bauweise und HiD-Boards für hohe Signaldichte in jeweils zwei Varianten für maximal acht oder wahlweise 16 Interfacemodule:

  • HiC-Boards für 12,5 mm schlanke HiC-Module bei Single-Loop-Integrität
  • HiD-Boards für 18 mm schmale HiD-Module bei höchster Signaldichte

EX-Trennebene auf Termination Board Technologie
EX-Trennebene auf Termination Board Technologie

Für Service- und Wartungskomfort stehen Diagnosemeldungen für Spannungsversorgung und Feldverdrahtung mittels separatem Fehlermeldeboard zur Verfügung.

HART Multiplexer für die Kommunikation zwischen der Steuerung und dem intelligenten Feldgerät kann jederzeit und einfach nachgerüstet werden.


Modularität des H-Systems
Modularität des H-Systems

Als Standard und ohne Mehrpreis erhalten Sie SIL2/3 bescheinigte Interfacemodule, sowie den SIL3 bescheinigten HART Multiplexer.

Für jeden Einsatz die richtige Anschlusstechnik

Eine reichhaltige Produktpalette an möglichen Termination Boards steht Ihnen zur Verfügung. Sie profitieren von frei wählbarer Anschlusstechnik ab Lager. Termination Boards mit systemspezifischer Anschlusstechnik erhalten Sie auf Anfrage.

Übersicht Anschlusstechnik
Übersicht Anschlusstechnik

Einsparpotenziale im Überblick

Die HiC- und HiD-Module bieten Ihnen folgende Vorteile:
  • Einfache Planung und Inbetriebnahme durch vorkonfektionierte Kabel
  • Schnelle Montage der Termination Boards auf Tragschiene
  • Minimierter Verdrahtungsaufwand für Spannungsversorgung
  • Reduzierte Fehlersuche, kurze Inbetriebnahmezeiten
  • Werkzeuglose Montage der Interfacemodule
  • Kodierbare Steckplätze
  • Einfache Diagnose über Fehlermeldeboard
  • Einface HART Kommunikation über HART Communication Board
  • SIL2/3 inklusive, ohne Mehrpreis
  • Internationale Zulassungen verfügbar
  • Breites Produktportfolio ab Lager lieferbar

Zusätzlich sparen die 12,5 mm schlanken HiC-Module über 30 % Platz, das heißt:

  • Jeder dritte Schaltschrank und die damit verbundenen Kosten entfallen.
  • Reduzierte Verlustleistung verringert die Kosten für Netzteile und Kühlung.
  • Die 18 mm schmalen HiD-Module bieten Ihnen außerdem höchste Signaldichte im Schaltschrank.

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Telefon: 0621 776-2222
Telefax: 0621 776-272222

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Interfacetechnik auf Termination-Board-Technologie steht für einfache Planung und kurze Inbetriebnahmezeiten. Gehäusebauformen von 12,5 mm für Single-Loop-Integrität und 18 mm für höchste Signaldichte garantieren Ihnen immer höchste Packungsdichte im Schaltschrank – das spart Platz und Kosten.