Zukünftige Automatisierungslösungen erfordern innovative Sensorkonzepte
Pepperl+Fuchs bietet wichtige Bausteine der Maschinenzukunft
Anwendung mit Pepperl+Fuchs Sensoren in der Automobilindustrie
Es gibt noch viel Rationalisierungspotenzial: Mehr als 50 Jahre steht der induktive Näherungsschalter zur Verfügung, doch viele Anlagen nutzen noch mechanische Endschalter. Neben klassischen Sensoren wird es mehr und mehr Vision-Systeme und Vision-Sensoren geben.
Die Flexibilität hinsichtlich einer schnellen Anlagenumstellung auf andere Produkte steht für viele Anlagenbetreiber im Vordergrund. Somit sind automatische Justageprozesse unter Verwendung erweiterter Feinsteuerungen der Aktorik, die wiederum von geeigneten Sensoren zu überwachen sind. Die herstellerübergreifende IO-Link-Schnittstelle bildet eine solide Basis für einen durchgehenden Informationsfluss von der Leitebene bis zum Sensor und Aktor im hintersten Winkel von Maschinen.
Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Dokumentationspflicht erfordert die Kennzeichnung von Produkten durch Data Matrix-Code oder den Einsatz von RFID Technologie.
Auch hinsichtlich Ausfallsicherheit und Investitionsschutz wird die moderne Sensorik eine immer größere Rolle spielen. Sensoren erkennen im Vorfeld mögliche Gefahren, um teure Maschinenstillstände zu vermeiden. In Druckmaschinen arbeiten heute beispielsweise Ultraschallsensoren, die darauf spezialisiert sind, Doppelbögen zu erkennen. Daraufhin veranlasst die Steuerung ein Aussortieren, bevor diese eingezogen werden können.
Auch in kleineren Maschinen wird die Technik Einzug halten: Bei Windkraftanlagen z. B. kommen fortschrittliche Neigungssensoren zur Überwachung der Mastneigung zum Einsatz. Sie sorgen dafür, dass die Rotorblätter bei Sturm aus dem Wind gedreht werden.
Immer mehr Steuerungstechnik und Sensorik wird in den Anlagen und Maschinen der nächsten Generation erforderlich sein.