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Zukünftige Automatisierungslösungen erfordern innovative Sensorkonzepte

Pepperl+Fuchs bietet wichtige Bausteine der Maschinenzukunft


Anwendung mit Pepperl+Fuchs Sensoren in der Automobilindustrie
Globalisierter Wettbewerb, begrenzte Ressourcen und schonender Umgang mit der Umwelt werden die Entwicklungen der Automatisierungstechnik entscheidend beeinflussen. Sicherheitskonzepte sind im Wandel: Neue Forderungen des Maschinen- und Anlagenbaus geben Anstoß zu neuen Sensorlösungen. In Zukunft werden vermehrt technologische Impulse aus Fernost – insbesondere aus China, zu erwarten sein. Der Trend zu höherem Automatisierungsgrad und erweiterter Funktionalität ist weiterhin auf Wachstumskurs: Der Anteil der Industriesensorik ist im Vergleich zu den gefertigten Maschinen in den letzten Jahren stärker gewachsen.

Es gibt noch viel Rationalisierungspotenzial: Mehr als 50 Jahre steht der induktive Näherungsschalter zur Verfügung, doch viele Anlagen nutzen noch mechanische Endschalter. Neben klassischen Sensoren wird es mehr und mehr Vision-Systeme und Vision-Sensoren geben.

Die Flexibilität hinsichtlich einer schnellen Anlagenumstellung auf andere Produkte steht für viele Anlagenbetreiber im Vordergrund. Somit sind automatische Justageprozesse unter Verwendung erweiterter Feinsteuerungen der Aktorik, die wiederum von geeigneten Sensoren zu überwachen sind. Die herstellerübergreifende IO-Link-Schnittstelle bildet eine solide Basis für einen durchgehenden Informationsfluss von der Leitebene bis zum Sensor und Aktor im hintersten Winkel von Maschinen.

Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Dokumentationspflicht  erfordert die Kennzeichnung von Produkten durch Data Matrix-Code oder den Einsatz von RFID Technologie.

Auch hinsichtlich Ausfallsicherheit und Investitionsschutz wird die moderne Sensorik eine immer größere Rolle spielen. Sensoren erkennen im Vorfeld mögliche Gefahren, um teure Maschinenstillstände zu vermeiden. In Druckmaschinen arbeiten heute beispielsweise Ultraschallsensoren, die darauf spezialisiert sind, Doppelbögen zu erkennen. Daraufhin veranlasst die Steuerung ein Aussortieren, bevor diese eingezogen werden können.

Auch in kleineren Maschinen wird die Technik Einzug halten: Bei Windkraftanlagen z. B. kommen fortschrittliche Neigungssensoren zur Überwachung der Mastneigung zum Einsatz. Sie sorgen dafür, dass die Rotorblätter bei Sturm aus dem Wind gedreht werden.

Immer mehr Steuerungstechnik und Sensorik wird in den Anlagen und Maschinen der nächsten Generation erforderlich sein.


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Fax: 0621 776-271111

Quellenangabe

Auszug aus dem Fachbeitrag "Bausteine der Maschinenzukunft" von Herrn Dr. Adolphs für das A&D Fachmagazin; Erschienen 02/2009.

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